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Temuco
René Ketterer Kleinsteuber

Und wie geht es weiter?

Zur Zeit weiß ich noch nicht, wie ich zukünftig vorgehen werde. Zunächst aber werde ich keinen Cent mehr bezahlen und bis zur Vollstreckung warten. Bis dahin ist wahrscheinlich der Streitwert hoch genug, dass sich ein Anwalt dafür interessiert.

Mein erster und bisher einziger Versuch einen Anwalt zu motivieren, war ein Misserfolg. "Lassen Sie es einfach und zahlen Sie. Es gibt keinerlei Aussichten, einen Prozess zu gewinnen." Allerdings hörte ich auch heraus, dass durch den geringen Streitwert, für den Anwalt finanziell nicht von Interesse ist.

Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Sie mir über Ihre Erfahrungen mit diesem Selbstbedienungsverein berichten könnten. Vielleicht könnten wir gemeinsam die Politik dafür interessieren und/oder eine Sammelklage anstrengen, um die GEZ in die Schranken zu verweisen.

Es darf nicht sein, dass die arbeitende Bevölkerung diese unnötige Zunft unterhält. Ich meinerseits bin nicht mehr bereit, dieser Schmarrotzertruppe mein Geld in die Kiemen zu schieben.

Wenn Sie mich kontaktieren möchten, so können Sie dies über den Link Kontakt machen. Ich würde mich über Feedback sehr freuen.

So geht es weiter: Wieder Post von der GEZ - Abmeldung ignoriert

Abmeldung vom 02.05.2008 Am 02.05.2008 lud ich das Anmeldeformular von der Home-Page der GEZ herunter, druckte es aus und schickte es ausgefüllt per Einschreiben mit Rückschein an die GEZ. Wenige Tage später hielt ich den Rückschein in meinen Händen und dachte, jetzt vergeht wieder viel Zeit, bis ich eine Antwort erhalte.

Aus Internet-Recherchen glaube ich heute zu wissen, dass dieses Vorgehen von der GEZ anscheinend gewollt ist: Widersprüche werden lange verschleppt, bis man nicht mehr an die GEZ denkt. Plötzlich geht es aber ganz schnell und hektisch zu. Es flattern Gebührenbescheide ins aus, der Widerspruch wird abgelehnt, es wird mit Vollstreckung und Zwangsgeld gedroht und man bekommt eine Frist von nur einem Monat, um Klage gegen den Widerspruchbescheid beim zuständigen Verwaltungsgericht zu erheben. Der arme, normale Bürger wird überrannt, gegen die Wand gedrängt und die Luft zum Atmen entzogen. Er ist komplett überfordert; bekommt auf einen Schlag die ganze Macht dieses Apparates zu spüren und weiß nicht, wie er sich wehren soll. In 99,99% kapituliert er.

Ein Stück Vertrauen in das System und in die Demokratie geht wieder verloren, denn der Bürger versteht nicht, warum seine von ihm gewählten Volksvertreter sich so respektlos und arrogant ihm gegenüber zeigen. Ist der Bürger etwa nicht der Arbeitgeber der Politiker? Zahlt der Bürger etwa nicht die Politikergehälter? Und dann muss er sich später das ganze Lamentieren der Politiker wegen Politikverdrossenheit anhören. Ist hier nicht längst eine Grenze überschritten worden?

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