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René Ketterer Kleinsteuber

Der Rundfunkgebührenbeauftragte

Der Rundfunkgebührenbeauftragte ist ein selbstständig arbeitender Subunternehmer einer Landesrundfunkanstalt. Er kontrolliert in einem ihm zugewiesenen Gebiet die Einhaltung der Gebührenpflicht entsprechend dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag.

Der Rundfunkgebührenbeauftragte verfügt über einen von der jeweiligen Landesrundfunkanstalt ausgestellten Ausweis. Entgegen dem weitverbreiteten Glauben, der Rundfunkgebührenbeauftragte wäre ein Mitarbeiter der GEZ,  steht er in keiner Vertragsbeziehung zu der GEZ.

Die Tätigkeit des Rundfunkgebührenbeauftragten erfolgt auf selbstständiger Basis. Die Vergütung ist erfolgsbezogen – der Gebührenbeauftragte erhält eine Provision für jeden neu angemeldeten Teilnehmer bzw. jedes bisher noch nicht angemeldete Hörfunk- oder Fernsehgerät und für die Nachzahlungen, die gegebenenfalls zu entrichten sind.

Für die Tätigkeit als Rundfunkgebührenbeauftragter werden PKW, Handy und die Beherrschung der deutschen Sprache vorausgesetzt.

Was muss ich über den Rundfunkgebührenbeauftragten wissen?

Der Rundfunkgebührenbeauftragte ist ein auf Provisionsbasis arbeitender Mensch, der keinerlei Ausbildung oder Vorkenntnisse für die Ausübung dieser Tätigkeit besitzen muss. Er wird daher oft von der Bevölkerung als Kopfgeldjäger bezeichnet, was – wenn auch kein schöner Begriff – den Kern mittig trifft. Es handelt sich in aller Regel um unqualifizierte Leute, die nur dann Geld verdienen, wenn sie Rundfunkgeräte anmelden. Noch mehr verdienen sie, wenn sie Nachzahlungen von den neu Angemeldeten fordern können.

Was für eine Sprengkraft die Kombination aus mangelnder Qualifizierung und Verdienst auf Provisionsbasis besitzt, kann sich jeder leicht ausmalen. Beispiele gibt es zur Genüge.

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